Stufenförmig übereinander angeordnete Fußballplätze als Pyramide, oben eine orangefarbene Fahne

Wie ist das Ligensystem aufgebaut?

Die höchste Spielklasse ist die Bundesliga. Darunter folgen die 2. Bundesliga und die 3. Liga. Diese Stufen bilden den oberen Teil der Pyramide.

Darunter wird das System breiter. Auf die 3. Liga folgt die Regionalliga, die in fünf regionale Staffeln aufgeteilt ist. Danach kommt die Oberliga, darunter liegen die Ligen der Landesverbände, zum Beispiel Landesliga, Bezirksliga und Kreisklassen. Die Bezeichnungen der unteren Ligen unterscheiden sich je nach Landesverband, sodass dieselbe Stufe in verschiedenen Teilen des Landes anders heißen kann.

Je weiter unten eine Liga angesiedelt ist, desto lokaler ist der Wettbewerb. Von der Regionalliga an abwärts ist die Struktur kleinteiliger als an der Spitze.

Wer organisiert die Ligen?

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gliedert sich in fünf Regionalverbände und 21 Landesverbände. Die Landesverbände organisieren den Spielbetrieb in den unteren Ligen und legen die Einzelheiten in ihrer Region fest.

Diese Aufteilung hält die Struktur im ganzen Land zusammen und ermöglicht es zugleich, den Spielbetrieb an die örtlichen Verhältnisse anzupassen.

Auf- und Abstieg: Wie funktioniert der Wechsel zwischen den Stufen?

Auf- und Abstieg verbinden alle Ebenen der Pyramide. Die besten Mannschaften einer Saison steigen in die nächsthöhere Klasse auf, die schwächsten steigen ab. Einzelheiten wie die Zahl der Aufstiegsplätze oder die Regeln für Relegationsspiele legt jeder Verband selbst fest.

Einer Mannschaft aus der Kreisklasse steht damit grundsätzlich der Weg nach oben offen. Umgekehrt müssen Teams in höheren Ligen damit rechnen, ihren Platz zu verlieren.

Amateurligen: der größte Teil der Pyramide

Die Kreisklassen bilden die unterste Stufe. Dort spielen meist Mannschaften, deren Spieler Amateure sind und keine Profiverträge haben. Der DFB hat mehr als sieben Millionen Mitglieder, und die meisten Mannschaften spielen in Amateurligen. Die Amateurligen bilden also das Fundament der gesamten Struktur, während der Profifußball nur ihre schmale Spitze ausmacht.

Wer diesen Aufbau kennt, versteht das Ligensystem besser: von der Bundesliga über Regionalliga und Oberliga bis zu den Kreisklassen der Landesverbände.